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TU Berlin

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Prof. em. Dr. Hans Dieter Zimmermann

Lupe

Herr Prof. em. Dr. Zimmermann befindet sich im Ruhestand.

Adresse:

Technische Universität Berlin
Institut für Philosophie, Literatur-, Wissenschafts- und Technikgeschichte
Sekretariat H 61
Straße des 17. Juni 135
D-10623 Berlin


Raum: H 2044
Sekretariat: H 2047
E-Mail:

Telefon:
+49 (0)30 314-24483
Sprechzeiten:
nur nach vorheriger elektronischer Anmeldung.

Vita:
Geboren am 29. Juli 1940 in Bad Kreuznach. Stefan George Gymnasium in Bingen am Rhein. Studium der Literaturwissenschaft, Geschichte und Philosophie in Mainz und Berlin (Freie und Technische Universität). Promotion bei Walter Höllerer an der TU Berlin mit einer Arbeit zur politischen Rhetorik (Die politische Rede, drei Auflagen Stuttgart 1969). Journalistische Tätigkeit bei Hörfunk und Fernsehen. 1965 Redakteur des Spandauer Volksblatt in Berlin.
1969 bis 1975 Sekretär der Abteilung Literatur der Akademie der Künste Berlin / West. U.a. Colloquium über Samuel Beckett, Ausstellung über Comic Strips. Lehrauftrag an der Universität Hannover, Lehrstuhl Hans Mayer; dort auch Habilitation. Seit 1970 Besuche in Prag zur Unterstützung verfolgter Schriftsteller. Ende 1973 Festnahme am Flughafen Prag und Ausweisung. Zehn Jahre lang Einreiseverbot. Seit 1976 verheiratet mit einer Pragerin, vier Kinder.
1975 bis 1987 Professor für neuere deutsche Literatur an der J. W. Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Wiederbegründung der Poetik-Dozentur zusammen mit Helmut Brackert und Siegfried Unseld, Mitglied der Poetik-Kommission der Universität (siehe: Poetik. Essays zur Frankfurter Poetik-Dozentur, hg. mit H. D. Schlosser, Frankfurt am Main 1988). Viermal Mitglied der Jury des Alfred Döblin Preises Berlin unter der Leitung von Hans Werner Richter. Seit 1987 Professor am Institut für Literaturwissenschaft der TU Berlin. Gastprofessur in Jerusalem und Rom.
Untersuchungen zur Literaturtheorie (Vom Nutzen der Literatur, Frankfurt am Main 1977, übersetzt ins Türkische. - Trivialliteratur? Schema-Literatur!, Stuttgart 1979), zur Literatur der Romantik (Heinrich von Kleist. Eine Biographie, Reinbek 1992), zur Nachkriegsliteratur (Der Wahnsinn des Jahrhunderts. Die Verantwortung der Schriftsteller in der Politik, Stuttgart 1992. - Literaturbetrieb Ost/West. Die Spaltung der deutschen Literatur von 1948 bis 1998, Stuttgart 2000), zur klassischen Moderne (Der babylonische Dolmetscher. Zu Franz Kafka und Robert Walser, Frankfurt am Main 1985).
Vier Konferenzen zu Franz Kafka und seinem Umfeld, die letzte im Prager Goethe-Institut 1992 (Kafka und das Judentum, hg. mit St. Moses und K. E. Grözinger, Frankfurt am Main 1987, übersetzt ins Japanische. - Berlin und der Prager Kreis, hg. mit Margarita Pazi, Würzburg 1990. - Nach erneuter Lektüre: Kafkas "Der Proceß", Würzburg 1992. - Kafka a Praha, hg. mit Kurt Krolop, Berlin 1994). Außerdem: Rilke - ein europäischer Dichter aus Prag, hg. mit Peter Demetz und J. W. Storck, Würzburg 1998, übersetzt ins Tschechische. Mehrere Konferenzen mit polnischen Schriftstellern und Literaturwissenschaftlern, zuletzt Mythen und Stereotypen auf beiden Seiten der Oder, erschienen in der Schriftenreihe des Forum Guardini, Berlin 2000. Letzte Veröffentlichungen: Kafka für Fortgeschrittene, München 2004, übersetzt ins Tschechische. Und: Martin und Fritz Heidegger. Philosophie und Fastnacht, München 2005, übersetzt ins Spanische.
Geschäftsführender Herausgeber der Tschechischen Bibliothek in deutscher Sprache in 33 Bänden. Seit 1999 erschienen jährlich vier Bände, im Frühjahr 2007 der Letzte. Die Robert Bosch Stiftung Stuttgart finanzierte die Bibliothek, die in der deutschen Verlagsanstalt München erschien. Herausgeber sind weiterhin Peter Demetz, Jiri Grusa, Peter Kosta und Eckhard Thiele der Redaktor der Reihe.
Mitglied der Berliner Wissenschaftlichen Gesellschaft und des PEN Zentrums deutschsprachiger Schriftsteller im Ausland, Mitglied des Präsidium der Guardini-Stiftung Berlin. Vorsitzender der Hans Werner Richter-Stiftung Bansin und des gemeinnützigen Vereins Peter-Huchel-Gedenkstätte in Wilhelmshorst bei Potsdam. Präsident der Hugo-Ball-Gesellschaft. Orden des Tomas Garrigue Masaryk durch Präsident Vaclav Havel am 28. Oktober 2000. Ständiges Mitglied der Jury des Kafka-Preises der Kafka-Gesellschaft Prag. Lebt in Berlin und Prag.

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