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TU Berlin

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Informationen zum Studium und zu Abschlussarbeiten

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Es freut uns, dass Sie sich für ein Studium der Wissenschaftsgeschichte an der TU Berlin interessieren oder sich bereits dafür entschieden haben. Hier haben wir einige Informationen dazu für Sie zusammengestellt.

Damit Sie sich einen Überblick über die Möglichkeiten eines Studiums der Wissenschaftsgeschichte an der TU Berlin machen können, sei hier auf die Informationsseiten der Studiengänge B. A. Kultur und Technik (Kernfach Wissenschafts- und Technikgeschichte) und M. A. Geschichte und Kultur der Wissenschaft und Technik verwiesen. Dort finden sie jeweils ein Studienprofil, die jeweilige Studienordnung und die zugehörigen Modulkataloge. Gerade am Anfang eines Studiums kann es zusätzlich sinnvoll sein, den Seiten der studentischen Fachberatung der Fakultät I einen Besuch abzustatten und allgemeine Information zum Studium an der TU Berlin einzuholen.

Auskünfte zu den aktuellen und vergangenen Lehrveranstaltungen entnehmen Sie bitte den kommentierten Vorlesungsverzeichnissen (KVV) des Instituts. Hier finden Sie auch die Zuordnung der Vorlesungen, Seminare und Tutorien/Übungen zu den jeweiligen Modulen der Studiengänge. Es lohnt sich auch immer wieder einen Blick in die Veranstaltungen des Moduls "Berufsorientierung" zu werfen, um grundlegende Kenntnisse im wissenschaftlichen Arbeiten zu erhalten oder aufzufrischen. Die Vorlesungen für das WiSe 2017/18 finden sie hier.

Der Leitfaden zur Erstellung von Hausarbeiten (PDF, 131,6 KB) sollte Ihnen besonders bei der Anfertigung erster Aufsätze in der Wissenschaftsgeschichte behilflich sein, die Formalia einzuhalten. Bei Unklarheiten oder Fragen wenden Sie sich einfach an den die Arbeit betreuenden Dozenten. Wenn Sie sich bereits Gedanken darüber machen, welches Thema Sie für Ihre Abschlussarbeit untersuchen wollen, könnten Ihnen die bisherigen Bachelor- und Masterarbeiten als Inspirationen dienen.

Einstiegshilfe in die Wissenschaftsgeschichte

Die folgenden Absätze sollen Ihnen den Einstieg in das wissenschaftshistorische Arbeiten erleichtern und es sei angeraten, sich gleich zu Beginn des Studiums mit möglichst vielen der hier angegebenen Forschungswerkzeuge vertraut zu machen. Die investierte Zeit erhält man in vielfachem Maße bei der Erstellung von Essays, Haus- und Abschlussarbeiten oder später auch bei eigenen Forschungsvorhaben zurück.

Noch eine Anmerkung: Diese Zusammenstellung erhebt, weder was die Kategorien, noch was die angeführten Beispiele betrifft, Anspruch auf Vollständigkeit. Für spezifische, inhaltliche Fragen wenden Sie sich bitte an Ihre Dozent/Inn/en und sollte Ihnen etwas in Ihrer eigenen Arbeitserfahrung als außerordentlich nützliches Hilfsmittel aufgefallen sein, zögern Sie bitte nicht dies mitzuteilen.

Digitale Hilfsmittel

Besonders für diejenigen, die gerne von Zuhause aus arbeiten, stellt der VPN-Zugang eine hervorragende Arbeitserleichterung dar. Als Student oder Mitarbeiter der Technischen Universität Berlin kann der VPN-Dienst genutzt werden, um auch außerhalb der TU einen sicheren Zugang zum Intranet zu erhalten und somit auf die Intranet-Dienste (z.B. Abrufen digitalisierter Medien, Recherche in Datenbanken) zugreifen zu können. Wie Sie sich Zugang verschaffen, erfahren Sie hier.

Wenn man selbst an mehreren Rechnern arbeitet oder in einer Arbeitsgruppe auf gemeinsame Dateien zugreifen will, ist es sinnvoll eine Cloud zu benutzen. Die TU Berlin bietet mit der tubcloud einen einfach zu bedienenden und praktischen solchen Service an. Sie können verschiedene Geräte mit der Cloud synchronisieren und auch Dateien untereinander teilen. Genauere Informationen entnehmen Sie bitte der TubIT-Website.

Des Weiteren können besonders bei größeren oder gemeinschaftlichen Arbeiten Literaturverwaltungsprogramme von großem Nutzen sein. Häufige Fehler oder großer Zeitaufwand beim händischen Zitieren werden so leicht vermieden und der Überblick über die verwendete Literatur erleichtert. Die Universitätsbibliothek bietet zur Verwendung von Citavi und Zotero regelmäßig Kurse an.

Nutzung der Bibliothek, Bibliographien und Datenbanken

Literatur zur Wissenschaftsgeschichte ist in den Bibliotheken der Technischen Universität sowohl in der Zentralbibliothek als auch in den Fachbibliotheken zu finden. Kurse zur Recherche, sowohl für den Einstieg als auch für erste größere Arbeiten, werden von der TU angebotenen und sind unter der Internetpräsenz der Zentralbibliothek zu finden.

Um sich einen Überblick über die Forschung in einem bestimmten Teilgebiet der Wissenschaftsgeschichte zu verschaffen, sind Bibliographien ein äußerst hilfreiches Mittel. Hier sei auf die "Isis current/cumulative bibliography of the history of science and its cultural influences"  (hier erreichbar) sowie auf die Webseite IsisCB Explore, die sich durch große Reichweite auszeichnen, hingewiesen.

Die Recherche kann nicht nur durch Bibliographien sondern auch durch Datenbanken erleichtert werden: umfangreiche Möglichkeiten bietet das Datenbank-Infosystem (DBIS) der Universitätsbibliothek (Hinweis: besonders unter den Kategorien Geschichte und Wissenschaftskunde, Forschungs-, Hochschul-, Museumswesen finden Sie Datenbanken, die für die Recherche zu wissenschaftshistorischen Themen dienlich sein können). Als ein spezifisches Beispiel soll hier der für die Suche nach Nachlässen von deutschsprachigen Personen einschlägige Kalliope-Verbundkatalog genannt werden, jedoch ist das Feld so groß, dass man sich am besten je nach Fragestellung einen eigenen Überblick verschaffen sollte.

Überblicksdarstellungen, Zeitschriften und Fachgesellschaften

Überblicksdarstellungen gibt es in der Wissenschaftsgeschichte viele. Um sich beim Einstieg in ein neues Feld nicht im Dickicht der Literatur zu verlieren, ist es oft dienlich sich zunächst über den Zeitrahmen und das zu erforschende Feld ein Bild zu verschaffen. Zwei mögliche Zugänge wären:

Lindberg, David C./Numbers, Ronald L. (Hgg.) (2002- ): The Cambridge History of Science. 8 Bde. Cambridge: Cambridge University Press.

Oder, als aktuelles deutschsprachiges Werk:

Sommer, Marianne/Müller-Wille Staffan/Reinhardt, Carsten (Hgg.) (2017): Handbuch Wissenschaftsgeschichte. Stuttgart: Metzler, J.B..

Für kurze, gut recherchierte biographische Informationen ist das Dictionary of Scientific Biography einschlägig:

Gillispie, Charles (Hgg.) (1970-1980): Dictionary of Scientific Biography. 16 Bde. New York: Charles Scribner's Sons.

Koertge, Noretta (Hgg.) (2008): New Dictionary of Scientific Biography. 8 Bde. New York: Charles Scribner's Sons. (Aktualisierung und Ergänzung zum Dictionary of Scientific Biography)

Die Zeitschriften-Landschaft der Wissenschaftsgeschichte ist recht umfangreich und man findet natürlich auch in nicht ausgewiesen wissenschaftshistorischen Zeitschriften Aufsätze von Interesse. Drei viel gelesene Beispiele aus dem großen Zeitschriften-Spektrum, die sie in der Bibliothek finden und auf deren Inhalte sie auch digital aus dem Universitätsnetz Zugriff haben, sind:

Isis : an international review devoted to the history of science and its cultural influences; journal of the History of Science Society. (Hier sei besonders auf die ausgeprägte Review-Tätigkeit dieser Zeitschrift hingewiesen.)

Berichte zur Wissenschaftsgeschichte : Organ der Gesellschaft für Wissenschaftsgeschichte e.V.

NTM; Zeitschrift für Geschichte der Naturwissenschaften, Technik und Medizin.

Fachgesellschaften zur Wissenschaftsgeschichte existieren auf nationaler und internationaler Ebene. Für Deutschland sind die Deutsche Gesellschaft für Geschichte der Medizin, Naturwissenschaft und Technik ("kurz": DGGMNT) und die Gesellschaft für Wissenschaftsgeschichte (kurz: GWG) zu nennen.

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