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TU Berlin

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Lehrveranstaltungen SoSe 2016

Lehrveranstaltungen Prof. Dr. Hans-Christian von Herrmann

Vorlesung

Kulturen des Wissens

LV-Nr.:  3131 L 001

Alte StPO: MA-GKWT 1/2, MA-GKWT 4
Neue StPO:
MA-GKWT 4
BA-KulT IS 4

Do 16 - 18 Uhr; Raum: H 1028
Beginn: 28.04.2016

Orientiert an exemplarischen Schnittpunkten von Literatur- und Wissensgeschichte von der Antike bis in die Gegenwart führt die Vorlesung historisch und systematisch in den Studienschwerpunkt "Kulturen des Wissens" ein.

Seminare

Sprache im technischen Zeitalter

LV-Nr.: 3131 L 052

Alte StPO MA-GKWT 1/2
Neue StPO
MA-GKWT 4
BA-KulT IS 4

Mo 14-16 Uhr; Raum: H 2051
Beginn: 18.04.2016

Seit der historischen Heraufkunft von Computern als symbolverarbeitenden Maschinen ist Schreiben und Lesen kein Monopol des Menschen mehr. Das Seminar führt in die mit dieser zugleich technischen und kulturellen Lage verbundenen Fragestellungen ein. Dabei wird es insbesondere darum gehen, das Verhältnis von technischem und kulturellem Wandel theoretisch und wissensgeschichtlich zu erfassen.

 

Dialog mit der Natur

LV-Nr.: 3131 L 053

Alte StPO MA-GKWT 4, 5/3
Neue StPO
MA-GKWT 4, 5/3

Di 12-14 Uhr; Raum: H 2051
Beginn: 19.04.2016

Das 1980 gemeinsam von Ilya Prigogine und Isabelle Stengers veröffentlichte Buch „Dialog mit der Natur. Neue Wege naturwissenschaftlichen Denkens“ folgt der Überzeugung, dass das im 19. Jahrhundert aufkommende und sich im 20. Jahrhundert weiter entfaltende wissenschaftliche Verständnis der Natur im Sinne komplexer, der Zeit unterworfener Ordnungen auch eine kulturelle Neubestimmung naturwissenschaftlicher Forschung notwendig mache. Das Seminar wird das Buch im Laufe des Semesters einer gründlichen Lektüre unterziehen und seine wichtigsten Thesen herausarbeiten. (Lit.: Ilya Prigogine, Isabelle Stengers: „Dialog mit der Natur. Neue Wege naturwissenschaftlichen Denkens“, Neuausgabe München-Zürich: Piper, 1990)

Kolloquien

Kulturen des Wissens

LV-Nr.: 3131 L 055

Alte StPO MA-GKWT 5/3
Neue StPO
MA-GKWT 8/3

Mo 18-20 Uhr; Raum: H 2051
Beginn: 25.04.2016

Das Kolloquium „Kulturen des Wissens“ baut auf das zweisemestrige Plenum auf und soll das Studium bis zum Abschluss begleiten. Es werden entstehende Masterarbeiten vorgestellt und gemeinsam besprochen. Daneben werden, unter anderem mit externen Gästen, aktuelle Forschungsfragen diskutiert. – Um Voranmeldung wird gebeten:

 

Doktorandenkolloquium

Ort und Zeit s. Aushang.


Lehrveranstaltungen Boris Gösl, M. A.

Seminare

Narrative Influence: Erzählungen als Verteidigungs- und Sicherheitsinstrumente

LV-Nr.: 3131 L 030

Alte StPO MA-GKWT 4, 5/3
Neue StPO
MA-GKWT 4, 5/3, 7/3

Mi 12-14 Uhr; Raum: H 2051
Beginn: 20.04.2016

„Die ‚hard sciences‘ sind erfolgreich, weil sie sich mit den ‚soft problems‘ beschäftigen; die ‚soft sciences‘ haben zu kämpfen, denn sie haben es mit den ‚hard problems‘ zu tun“, stellte Heinz von Foerster 1971 fest. Das Seminar wird ein solches ‚hard problem‘ als Herausforderung für die Geistes-, insbesondere die Literatur- und Kulturwissenschaft zum Gegenstand machen: neuerdings rücken im Kontext der Terrorismusbekämpfung verstärkt Fragen nach dem sozialpsychologischen Einflusspotential von Narrativen in den Blick verteidigungs- und sicherheitspolitischer Forschungsvorhaben. So initiierte die Defense Advanced Research Projects Agency, bekannt v.a. durch die Entwicklung des Vorläufers des Internets, ARPANET (1969), 2011 das Forschungsprogramm „Narrative Networks“. Konkrete Ziele dieses Programms sind: „understanding the effects narratives have on human psychology“ und „modeling, simulating, and sensing […] these narrative influences.“ Man erwartet dabei nichts Geringeres als eine Revolutionierung der Erzähl(wirkungs)forschung, so die DARPA in ihrem Broad Agency Announcement von 2011. Eine zentrale Frage der Initiative ist auch die, warum manche Narrative so erfolgreich darin sind, den Terrorismus zu unterstützen. Geoff Colvin deutet unsere derzeitige von medial vernetzten Erzähldiskursen bestimmte Lage daher so: „effective storytelling has even become a significant factor in the security of the world“ (Humans Are Underrated, 2015). Im Seminar sollen solche aktuellen Szenarien vor dem historischen Hintergrund der Fülle bisheriger erzähltheoretischer Wirkungsforschung diskutiert werden.

 

Einführung "Kulturen des Wissens"

LV-Nr.: 3131 L 051

Alte StPO MA-GKWT 1/2
Neue StPO
MA-GKWT 1

Di 14-16 Uhr; Raum: H 2051
Beginn: 19.04.2016

Das Seminar bietet eine Einführung in Methoden und Theorien, die für den Schwerpunkt „Kulturen des Wissens“ maßgeblich sind. In den Kontexten von Ästhetik, Poetik und Medialität soll der historische Wandel von Wissenskulturen beleuchtet werden. Eine Leitfrage wird sein: Wie verändert sich die Produktion, Speicherung und Zirkulation von Wissen? Die Auswahl der zu diskutierenden Texte orientiert sich an den Fragen, die durch die historische Differenzierung von Natur(wissenschaften) und Kultur(wissenschaften) virulent geworden sind. So werden Texte von Roland Barthes, Judith Butler, Jacques Derrida, Wilhelm Dilthey, Michel Foucault, Sigmund Freud, Donna Haraway, Eric A. Havelock, Friedrich Kittler, Claude Lévi-Strauss, Marshall McLuhan, Michel Serres, C. P. Snow u.a. im Zentrum der Einführung stehen.

 

 

Lehrveranstaltungen Dr. Jeannie Moser

Seminare

Friedrich Schiller: Verschwörung, Verdacht und Vorsorge

LV-Nr.: 3131 L 027

Alte StPO MA-GKWT 4, 5/3
Neue StPO
MA-GKWT 4, 5/3, 7/3

Do 10-12 Uhr; Raum: H 2051
Beginn: 21.04.2016

In Dave Eggers Roman The Circle gehen Daten- und Selbstkontrolle eine brisante Allianz miteinander ein, das Ideal der Transparenz schlägt um in eine Tyrannei der Sichtbarkeit (Han). Erzählt wird von einer Kultur der digitalen Technologien, die verheißen, alles offenlegen, wissen, mitteilen, steuern, mitbestimmen und überwachen zu können. Opakes zuzulassen ist diese Kultur daher nicht bereit. Was sich dem Imperativ der Sichtbarkeit und Kommunikation nicht unterwirft, ist sozial und politisch verdächtig: secrets are lies, sharing is caring und privacy is theft lauten entsprechend die Slogans des hippen Internetgiganten im Silicon Valley, der Google, PayPal, Facebook, Twitter usw. im Social-Media-Konzept TruYou zentralisiert hat.

Das Seminar nimmt den dystopischen Roman zum Anlass, aktuelle und historische Diskurse der Transparenz zu befragen: Wie bestimmen sich die Grenzen des Wissens? Welche Verfahren und Instanzen etwa differenzieren Wissen und Nichtwissen, trennen Irrelevantes von Relevantem, organisieren Daten und Diskussionen und halten sie operabel – wenn den „alten“ kritischen Fakultäten und Institutionen der Macht misstraut wird? Wie gestaltet sich die kommunikative Praxis im Zeichen der Transparenz? Wie vollzieht sich Meinungsbildung und Urteilsfindung? Wie verändern sich Verständnisse von Freiheit, demokratischer Mitbestimmung und Partizipation? Welche Grenzen zwischen Privatheit und Öffentlichkeit werden gezogen, zwischen Geheimem und allgemein Zugänglichem? Wie arrangieren sich Verhältnisse zur Wahrheit, wie die Regeln von Wissen und Macht?

 

Kulturen des Wissens - Plenum

LV-Nr.: 3131 L 028

Neue StPO MA-GKWT 6/3

Do 14-16 Uhr; Raum: H 2051
Beginn: 21.04.2016

Diese Veranstaltung dient als Forum für alle das Studium im Schwerpunkt „Kulturen des Wissens“ betreffenden Fragen, Themen und Interessen. Hier wird aus laufenden Lehrveranstaltungen berichtet und in anderen Seminaren entstehende Hausarbeiten können zur Diskussion gestellt werden. Es werden Wege der Themenfindung sowie Instrumente zur Erschließung eines Problembereichs aufgezeigt. Die Veranstaltung gibt handwerkliche Hilfestellungen für die wissenschaftliche Lese-, Schreib- und Präsentationspraxis, unterschiedliche schriftliche und mündliche Formate (wie Hausarbeit, Essay, Tagungs- und Veranstaltungsbericht, Kritik, Rezension, Vortrag, Projektpräsentation oder Respondenz) werden gemeinsam erprobt und erlernt. Der Besuch wird für das erste und zweite Semester empfohlen.

 

 

Lehrveranstaltung Frauke Fitzner, M. A.

Seminar

Wie wirkt Literatur? Empirische Ästhetik in Geschichte und Gegenwart

LV-Nr.: 3131 L 033

Alte StPO MA-GKWT 1/2, 4
Neue StPO
MA-GKWT 4
BA-KulT IS 4

Blockveranstaltung
Beginn: 29.04.2016

Im 19. Jahrhundert beginnt das Zeitalter der technischen Reproduzierbarkeit von Klang. Musik, Stimmen und andere Klänge können nun technisch aufgenommen, gespeichert und abgespielt werden. Wie sich davon ausgehend das Verhältnis von Klang und Technik zwischen 1880 und 1930 entwickelte, werden wir in diesem Seminar verfolgen. Dabei wird die so genannte mechanische Musik im Fokus stehen: Welche technischen Mittel wurden eingesetzt, um neue Klänge zu produzieren und Musik anders aufzuführen und auch anders zu erforschen als zuvor? Diese Fragen werden wir anhand ganz verschiedener Textsorten untersuchen: anhand von historischen wissenschaftlichen Dokumenten, Artikeln aus der Phonographischen Zeitschrift, literarischen und kulturtheoretischen Texten.

Das Seminar findet als Blockveranstaltung statt:

29. April, 12 bis 14 Uhr

20. Mai, 10 bis 18 Uhr

03. Juni, 10 bis 18 Uhr

Hinzu kommt noch ein weiterer Exkursionstermin.

 

 

Lehrveranstaltung apl. Prof. Dr. Markus Bernauer

Seminar

Unwahrscheinliche Abenteuer. Erzählungen der Berliner Romantik.

LV-Nr.: 3131 L 024

Alte StPO: MA-GKWT 1/2
BA-KulT IS 4; BA-KulT FW 26 (Lit)

Mi 10-12 Uhr; Raum: H 2051
Beginn: 20.04.2016

Berlin als Tummelplatz für zwielichtige Gestalten, für Gespenster und sogar Vampire – so erzählten die Berliner Romantiker die werdende Großstadt nach 1815. Das ‚Unwahrscheinliche‘, das was es eigentlich nicht geben kann und was zu erzählen seit der französischen Klassik allenfalls dem Märchen erlaubt ist – es findet mit der Romantik Eingang in Romane und Erzählungen. Im Mittelpunkt des Seminars werden E.T.A. Hoffmann und sein Kreis, die Seraphinen- oder Serapionsbrüder, stehen: Adelbert von Chamisso, Friedrich de la Motte Fouqué, und Karl Wilhelm Salice-Contessa vor allem. In den Geschichten werden wir auch, aber nicht ausschließlich frühe Formen der erzählten Stadt verfolgen. Außerdem werden wir Blicke auf die bildende Kunst, die Architektur und die Musik werfen – und auf das Nachleben der Hoffmanns und der Berliner Romantik außerhalb Deutschlands.

 

 

Lehrveranstaltung Dr. Wolfgang Rath

Seminar

Entstehung und Wirkung der Frühromantik

LV-Nr.: 3131 L 056

BA-KulT IS 4; BA-KulT FW 26 (Lit)

Mi 14 - 17 Uhr; Raum: H 3003A
Kompaktseminar vom 20.04.2016 - 01.06.2016

Vor dem Hintergrund der Französischen Revolution und des gesellschaftlichen Strukturwandels um 1800 entsteht die literarische Frühromantik in Deutschland, deren Begriff als Annäherungswert an die damaligen Veränderungen in der Gefühlswelt aufzufassen ist. Das Krisenbewusstsein der um 1770 Geborenen drückt sich hier aus. Ihr Selbstverständnis verrechnet schon das, was der Sammelname der Entfremdung später bezeichnen wird: Einer unbefriedigenden Alltäglichkeit werden das romantische Programm der Kunsttheorie, progressiven Universalpoesie, neuen Mythologie und seelenkundigen Reflexivität, werden Konzeptionen von Ironie und Witz gegenübergestellt.

Anders als die stark theoretisch orientierte Frühromantik und ihre Symphilosophie ist die Spätromantik praxisnäher auf eine breite literarische Öffentlichkeit ausgerichtet. Das Seminar thematisiert diese Entwicklung anhand ausgewählter Texte von Wilhelm Heinrich Wackenroder, Ludwig Tieck, Novalis, Friedrich Schlegel und Adalbert von Chamisso.

Zur Einführung: Lothar Pikulik: Die literarische Frühromantik. Epoche – Werke – Wirkung. München: Beck, 2000.

 

 

Lehrveranstaltung Prof. Dr. Roland Posner

Seminar

Ontologie der Zeichen

LV-Nr.:  3135 L 276

Alte StuPO MA-GKWT 1/2
Neue StPO
MA-GKWT 4
BA-KulT IS 4

Do 10-12 Uhr ; Raum: FH 314
Beginn: 21.04.2016

Was unterscheidet ein Zeichen von anderen Gegenständen? Ist es überhaupt ein Gegenstand und nicht viel eher ein Sachverhalt, ein Ereignis, ein Prozess, eine Handlung – oder zumindest das Resultat einer Ausdruckshandlung, die einen Eindruck erzeugt? Das Seminar vergleicht Weisen des Sprechens über Zeichenprozesse in den (wichtigsten) Sprachen der Welt, indem es Wortfamilien, Wortfelder und syntaktische Konstruktionen im Hinblick auf deren Präpositionen analysiert. Ausgangspunkt der Seminardiskussion sind ausgewählte Klassiker und einführende Werke der Semiotik wie zum Beispiel Wilhelm Kamlah und Paul Lorenzen: „Logische Propädeutik – Vorschule des vernünftigen Denkens“ (Mannheim: Bibliographisches Institut, 1967).

 

 

Lehrveranstaltung Prof. Dr. Katja Rothe

Seminar

Ökologisches Denken zwischen Wissenschaft und Kunst

Alte StPO MA-GKWT 4
Neue StPO:
MA-GKWT 4, 5/3

Fr 10-13 Uhr (14-tägig)
Raum: 105, Einsteinufer 43-45
Beginn: 22.04.2016

Im Seminar wird den verschiedenen gegenwärtigen Konzepten des Ökologischen in der Theorie und in der Kunst (Land und Environmental Art, Site Specific Performances, Animal Art, Ecocriticism  usw.) nachgegangen. Es werden die Wurzeln des „ökologischen Paradigmas“ (Hörl) in der Systemtheorie und der Kybernetik ebenso thematisiert wie sein Bezug zur Designtheorie und ‑praxis und die Verbindungen zu Bruno Latours politischer Ökologie sowie der Ökologie der Materialien von Tim Ingold. Dabei diskutieren wir in einem Team von UdK- und TU-Studierenden die oftmals harten Auseinandersetzungen der Künste und Wissenschaften mit den ökologischen Bewegungen. Nicht zu Letzt wird in dem Seminar die Beziehung zwischen den Künsten und der Wissenschaft unter den Zeichen des Ökologischen ausgelotet.

Das Seminar findet 14-tägig am Freitag (Beginn 22.4.16)  10-13 Uhr am Einsteinufer 43-53, Raum 105 statt. Um Voranmeldung wird gebeten:

Max. Teilnehmer_innenzahl: 20

 

 

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