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TU Berlin

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PD Dr. Mona Körte

Lupe

Mona Körte ist Literaturwissenschaftlerin mit der Venia Legendi in Neuere Deutsche Philologie und Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft. Seit 2010 ist sie Privatdozentin im Fachgebiet Literaturforschung der TU Berlin und Dozentin am Centrum für Jüdische Studien der Karl-Franzens-Universität Graz. Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen im Bereich: deutsch-/europäisch-jüdische Literatur der Moderne, Holocaust Studies, Materialität der Schrift, Bild-Text-Verhältnisse, literarische Epistemologie der Dinge und des Sammelns sowie Exil und Mehrsprachigkeit im 20. und 21. Jahrhundert. Seit 2010 ist sie Mitglied im DFG-Netzwerk „Sprachen des Sammelns. Literatur als Medium und Reflexionsform des Sammelns".

Kontakt

Adresse:

Technische Universität Berlin
Institut für Philosophie-, Literatur-, Wissenschafts- und Technikgeschichte
Fachgebiet Literaturwissenschaft mit dem Schwerpunkt Literatur und Wissenschaft
Sekretariat H 61
Straße des 17. Juni 135
D-10623 Berlin

Büro: H 2534
E-Mail:

Telefon: +49 (0)30 314-23611 (Sekretariat)

Sprechstunden: nach Vereinbarung per E-Mail

 

 

Lehrveranstaltungen

Informationen zu den Lehrveranstaltungen finden Sie hier.

Kurzvita

  • 2013-2014 Junior Fellow am Alfried Krupp Wissenschaftskolleg Greifswald
    Projekt: Verrückte Dinge. Vom Eigensinn des Kleinen in Textfragmenten um 1800
  • 2010 – 2015 Mitglied des DFG-Netzwerks „Sprachen des Sammelns. Literatur als Medium und Reflexionsform des Sammelns“
  • 2011-2013 Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsprojekt Gesicht als Artefakt am Zentrum für Literatur- und Kulturforschung Berlin
  • 2010-2011 Vertretung der W3-Professur Neuere Deutsche und Vergleichende Literaturwissenschaft an der TU Chemnitz
  • 2010 Kurt-David-Brühl-Professorin am Centrum für Jüdische Studien der Karl-Franzens-Universität Graz
  • 2009 Habilitation an der TU Berlin/Venia in Neuere Deutsche Philologie und Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft mit dem Thema Essbare Lettern. Brennende Schrift. Buch- und Schriftvernichtung in der europäischen Literatur der Neuzeit
  • 2008 – 2010 Forschungsstipendiatin der Gerda Henkel Stiftung
  • 2004 Max Kade Visiting Professor am German Department der University of Virginia in Charlottesville/USA
  • 1999 – 2007 Wissenschaftliche Assistentin (C1) im Bereich Literaturwissenschaft am interdisziplinären Zentrum für Antisemitismusforschung der Technischen Universität Berlin
  • 1998 Promotion am Institut für Literaturwissenschaft an der Technischen Universität Berlin Die Uneinholbarkeit des Verfolgten. Der Ewige Jude in der literarischen Phantastik
    Prädikat: mit Auszeichnung (summa cum laude)
  • 1995 Forschungsaufenthalt an der Hebrew University of Jerusalem/Israel
  • 1994 – 1998 Promotionsstipendium der Heinrich Böll Stiftung
  • 1993 Magister Artium an der Freien Universität. Note: sehr gut
  • 1986 – 1993 Studium der Germanistik, Psychologie an der Johann Wolfgang von Goethe Universität in Frankfurt/Main und an der Freien Universität Berlin

Publikationen

Monographien

Undinge. Literarische Epistemologie der Sammlung um 1800, München (Fink) 2015/2016.

Spiel um Kenntlichkeit. Eine andere Geschichte des Gesichts, Berlin (Kadmos) 2015 (mit Judith Weiss).

Blatt für Blatt. Text, Tod und Erinnerung bei Thomas Bernhard und Imre Kertész, Graz (Leykam) 2012.

Essbare Lettern, brennendes Buch. Schriftvernichtung in der Literatur der Neuzeit, München (Fink) 2012. Rezensionen: Süddeutsche Zeitung vom 01.09.2012, The German Quarterly 86.1 (Winter 2013), Literaturkritik vom 06.06.2012, Zeitschrift für Germanistik Heft 2/2012, Deutschland Radio Kultur am 10.05.2012.

Die Uneinholbarkeit des Verfolgten. Der Ewige Jude in der literarischen Phantastik, Frankfurt/Main, New York (Campus) 2000. Rezensionen: FAZ, Aschkenas, Literaturwissenschaftliches Jahrbuch, Zeitschrift für Volkskunde.

 

Herausgeberschaften

Mona Körte, Anne-Kathrin Reulecke (Hgg.): Mythen des Alltags – Mythologies. Roland Barthes’ Klassiker der Kulturwissenschaften, Berlin (Kadmos) 2014.

Mona Körte, Ruben Rebmann, Judith Elisabeth Weiss, Stefan Weppelmann (Hgg.): Inventing Faces. Rhetorics of Portraiture from Renaissance to Modernism, Berlin (Deutscher Kunstverlag) 2013.

Mona Körte, Judith Elisabeth Weiss (Hgg.): Gesichtsauflösungen. Interjekte 4 (2013). www.zfl-berlin.org/publikationen-detail/items/gesichtsaufloesungen.html

Mona Körte, Cornelia Ortlieb (Hgg.): Verbergen – Überschreiben – Zerreißen. Formen der Bücherzerstörung in Literatur, Kunst und Religion, Berlin (Erich Schmidt) 2007.

Werner Bergmann, Mona Körte (Hgg.): Antisemitismusforschung in den Wissenschaften, Berlin (Metropol) 2004.

Wolfgang Benz, Mona Körte (Hgg.): Rettung im Holocaust. Bedingungen und Erfahrungen des Überlebens, Berlin (Metropol) 2001.

Mona Körte, Robert Stockhammer (Hgg.): Ahasvers Spur. Dichtungen und Dokumente vom „Ewigen Juden“, Leipzig (Reclam Leipzig) 1995.

 

Reihenherausgeberschaften

Mona Körte, Matthias Lorenz (Hgg.): „Figurationen des Anderen – Literatur- und kulturwissenschaftliche Studien“ im Aisthesis Verlag, Bielefeld http://www.aisthesis.de/bl_figurationen.html

Bd. 3: Yahya Elsaghe: Max Frisch und das Zweite Gebot. Relektüren von Andorra und Homo Faber, Bielefeld (Aisthesis) 2013.

Bd. 2: Julian Reidy: Rekonstruktion und Entheroisierung. Paradigmen des ‚Generationenromans‘ in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur, Bielefeld (Aisthesis) 2013.

Bd. 1: Franziska Schößler: Börsenfieber und Kaufrausch. Ökonomie, Rasse und Geschlecht bei Theodor Fontane, Heinrich Mann, Thomas Mann, Emile Zola und Arthur Schnitzler, Bielefeld (Aisthesis) 2009.

 

Editionen

Benjamin Orlove: Die Erfindung meines Vaters, Berlin (Metropol) 2003.

Robert Goldmann: Flucht in die Welt. Ein Lebensweg nach New York, Frankfurt/Main (Fischer) 1996.

Renata Yesner: Jeder Tag war Jom Kippur. Eine Kindheit im Ghetto und KZ, Frankfurt/Main (Fischer) 1995.

 

Aufsätze

  • Im Kampf um die Stimme. Geschichte als Phantasma in Leo Perutz‘ Der Marques de Bolibar, in: Elisabeth Johanna Koehn, Paula Wojcik (Hgg.): Schwellenräume – Schwellenzeiten im Werk von Irène Némirovsky, Leo Perutz und Bruno Schulz, Heidelberg (Winter) 2015.
  • Metaerzählungen, Grenzfälle. Literatur als Widerstand gegen Ideologiebildung, in: Der Deutschunterricht, Themenheft Literarischer Antisemitismus, Nr. 2, 2015
  • Essay Schrift, in: Daniel Weidner (Hg.): Handbuch Literatur und Religion, Stuttgart (Metzler), 2015 (in Vorbereitung).
  • Lemma UNDING, in: Nicola Lepp: Begleitbuch zur GRIMMWELT in Kassel, 2015
  • Dichtungslogiken des Ich. Theoriebildung im Exil bei Käte Hamburger und Margarete Susman, in: Stephan Braese, Daniel Weidner (Hgg.): „Meine Sprache ist Deutsch“. Deutsche Sprachkultur von Juden und die Geisteswissenschaften 1870-1970, Berlin (Kadmos) 2015 (im Druck).
  • Mystifikationen en détail’: Das Gesicht und seine Attribute im Visier des Mythologen, in: Mona Körte, Anne-Kathrin Reulecke (Hgg.): Mythen des Alltags – Mythologies. Roland Barthes’ Klassiker der Kulturwissenschaften, Berlin (Kadmos) 2014, S. 167–180 (im Erscheinen).
  • Intellektuelle Korrespondenzen. Roland Barthes’ Mythen des Alltags – Mythologies. Eine Einleitung zus. mit Anne-Kathrin Reulecke, in: Mona Körte, Anne-Kathrin Reulecke (Hgg.): Mythen des Alltags –Mytho logies. Roland Barthes’ Klassiker der Kulturwissenschaften, Berlin (Kadmos) 2014, S. 7–22 (im Erscheinen).
  • Dinge im Diminutiv. Der Eigensinn des Kleinen in den „Kinder- und Hausmärchen“ der Brüder Grimm, in: José Brunner (Hg.): Die Erfahrung der Dinge: Mensch-Objekt-Beziehungen in der modernen deutschen Literatur, Geschichte und Philosophie, Göttingen (Wallstein) 2014 (im Erscheinen).
  • Neurologische Gesichtsblindheit und biometrische Gesichtserkennung – ein Januskopf? zus. mit Ulrich Richtmeyer, in: Ulrich Richtmeyer (Hg.): PhantomGesichter. Zur Sicherheit und Unsicherheit im biometrischen Überwachungsbild, München (Fink) 2014, S. 215–234.
  •  In the Museums of Words: Leonardo’s Faces of the Damned, in: Mona Körte, Ruben Rebmann, Judith Elisabeth Weiss, Stefan Weppelmann (Hgg.): Inventing Faces. Rhetorics of Portraiture from Renaissance to Modernism, Berlin (Deutscher Kunstverlag) 2013, S. 175–190.
  • Papier, Schrift und Feuer. Zu einer produktiven Konstellation, in: Helmut Lethen, Annegret Pelz, Michael Rohrwasser (Hgg.): Konstellationen des Schreibens, Wien (Vienna University Press) 2013, S. 51–66.
  • Übergangsobjekte: Tagebücher zwischen den Sprachen, in: Exilforschung. Ein internationales Jahrbuch 31 (2013): Dinge des Exils, hgg. v. Doerte Bischoff und Joachim Schlör, München (Richard Boorberg) 2013, S. 32–7342.
  • Gesichter zwischen Erkennung und Auflösung. Eine Einleitung, zus. mit Judith Elisabeth Weiss, in: Mona Körte, Judith Elisabeth Weiss (Hgg.): Gesichtsauflösungen. Interjekte 4 (2013), S. 4–11.
  • Gesichterordnungen. Zu Arnold Zweigs und Hermann Strucks Das ostjüdische Antlitz, in: Comparatio. Zeitschrift für Vergleichende Literaturwissenschaft, 4 (2012) 2/2012, S. 289–312.
  • Die brüchige Physiognomie des Ich. Erzählerische Unzuverlässigkeit im Werk Gregor von Rezzoris, in: Paula Giersch, Florian Krobb, Franziska Schößler (Hgg.): Galizien im Diskurs. Inklusion, Exklusion, Repräsentation, Frankfurt/Main, New York (Peter Lang) 2012, S. 313–328.
  • Die Suche nach einer Sprache ohne Gedächtnis. Zweisprachigkeit als Bedingung der Möglichkeit des Schreibens über Exil und Vertreibung bei Georges-Arthur Goldschmidt, in: Petra Ernst, Hans-Joachim Hahn, Daniel Hoffmann, Dorothea Salzer (Hgg.): trans-lation – trans-nation – trans-formation. Übersetzen und jüdische Kulturen (Studienverlag Graz), 2012, S. 237–248.
  • Gesichts(aus)schnitte. Teile vom Ganzen, in: Kunstforum International. Gesicht im Porträt/Porträt ohne Gesicht, hg. von Judith Weiss (Juli – August 2012), Bd. 216, S. 60–71.
  • Der Un-Sinn der Dinge in Märchentexten um 1800, in: Zeitschrift für Germanistik 22 (2012) 1, S. 57–71.
  • Who is Max Kade? Transatlantisches Mäzenatentum zwischen Person und Chiffre, in: Trajekte, Themenheft: Anderswo. Deutschsprachige Geisteswissenschaften 23 (2011), S. 46–49.
  • Bewegliche Nasen. Das Riechorgan als corpus delicti, in: Michael Kohlstruck, Andreas Klärner (Hgg.): Ausschluss und Feindschaft. Studien zu Antisemitismus und Rechtsextremismus, Berlin (Metropol) 2011, S. 113–123.
  • Die Angst vor der eigenen Frage. Oskar Roehlers „Jud Süss – Film ohne Gewissen“, in: Jahrbuch für Antisemitismusforschung 19 (2011), S. 405–410. Siehe auch: Zeitgeschichte-online, September 2010, http://www.zeitgeschichte-online.de/zol-judsuess (zuletzt 25. 8. 2014).
  • Büchertode, in: Thomas Eder, Samo Kobenter, Peter Plener (Hgg.): Seitenweise. Was das Buch ist, Wien (Edition Atelier) 2010, S. 204–218.
  • Das Fremde in den Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm, in: Wolfgang Benz (Hg.): Vorurteile in der Kinder- und Jugendliteratur, Berlin (Metropol) 2010, S. 47–62.
  • ‚Ein bißchen Aleph‘. Religion und religiöse Praxis zwischen Renaissance und Musealisierung, in: Julian Preece, Frank Finlay, Sinéad Crowe (Hgg.): Religion and Identity in Germany Today. Doubters, Believers, Seekers in Literature and Film, Oxford, Bern, Berlin u. a. (Peter Lang) 2010, S. 7–24.
  • Bücher im Feuer – Funktionen eines Mythos, in: Luigi Lorenzetti, Vanessa Giannó (Hgg.): Al fuoco! Usi, rischi e rappresentazioni dell’incendio dal Medioevo al XX secolo, Lugano (Editore Giampiero Casagrande) 2010, S. 137–154.
  • Die Toten am Tisch. ‚Familienromane‘ nach dem Holocaust, in: Zeitschrift für deutsche Philologie, Bd. 127 (2008), Heft 4, S. 573–594.
  • Von Buchstabenessern und Bücherstürmern. Der uneigentliche Gebrauch der Bücher bei Elias Canetti, in: Susanne Lüdemann (Hg.): Der Überlebende und sein Doppel. Kulturwissenschaftliche Analysen zum Werk Elias Canettis, Freiburg im Breisgau (Rombach) 2008, S. 109–124.
  • Judaeus ex machina, perpetuum mobile. Technik oder Demontage eines literarischen Antisemitismus?, in: Klaus-Michael Bogdal, Klaus Holz, Matthias Lorenz (Hgg.): Literarischer Antisemitismus nach Auschwitz, Stuttgart (Metzler), 2007, S. 59–75.
  • Vom Mensch zum Tier. Verwandlungsangst in Georges-Arthur Goldschmidts Autobiographie „Über die Flüsse“, in: Kultur & Gespenster, Heft 4, Juli 2007, Hamburg, S. 120–130.
  • Bücheresser und ‚Papiersäufer‘. Kulturelle Bedeutungen der Einverleibung von Schrift, in: Mona Körte, Cornelia Ortlieb (Hgg.): Verbergen – Überschreiben – Zerreißen. Formen der Bücherzerstörung in Literatur, Kunst und Religion, Berlin (Erich Schmidt) 2007, S. 271–292.
  • Stummer Zeuge. Der ‚Muselmann‘ in Erinnerung und Erzählung, in: Silke Segler-Messner, Monika Neuhofer, Peter Kuon (Hgg.): Vom Zeugnis zur Fiktion. Repräsentation von Lagerwirklichkeit und Shoah in der französischen Literatur nach 1945. KZ – memoria scripta, Bd. 2, Frankfurt/Main (Peter Lang) 2006, S. 97–110.
  • Figur ohne Original – „Jud Süß“ und Ewiger Jude als Metafiguren der Geschichte bei Lion Feuchtwanger, in: Alexandra Przyrembel, Jörg Schönert (Hgg.): „Jud Süß“. Hofjude, literarische Figur, antisemitisches Zerrbild, Frankfurt/Main (Campus) 2006, S. 175–188.
  • Unendliche Wiederkehr. Der Ewige Jude und die Literatur, in: Willi Jasper, Eva Lezzi, Elke Liebs, Helmut Peitsch (Hgg.): Juden und Judentum in der deutschsprachigen Literatur, Jüdische Kultur, Bd. 15, Wiesbaden (Harrassowitz) 2006, S. 43–61.
  • „Un petit sac“. Sebalds Figuren zwischen Sammeln und Vernichten, in: Marcel Atze, Franz Loquai (Hgg.): W.G. Sebald, Eggingen (Isele) 2005, S. 176–194.
  • Zeugnisliteratur. Autobiographische Berichte aus den Konzentrationslagern, in: Wolfgang Benz, Barbara Distel (Hgg.): Der Ort des Terrors. Geschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager, Bd. 1, München (Beck) 2005, S. 329–345.
  • „Juden und deutsche Literatur“. Zu den Erzeugungsregeln von Grenzziehungen in der Germanistik, in: Mona Körte, Werner Bergmann (Hgg.): Antisemitismusforschung in den Wissenschaften, Berlin (Metropol) 2004, S. 353–375.
  • An den Rändern der Fiktion. Die Suche nach Sara in der Literatur der Moderne, in: Rainer Kampling (Hg.): Sara lachte – eine Erzmutter geht durch die Geschichte. Zur Interpretation und Rezeption der Saraerzählung, Paderborn München (Schöningh) 2003, S. 279–289.
  • „Pyrotechniker der Macht“. Bücherverbrennungen und ihre Wirkung in der Literatur, in: Zeitschrift für Geschichtswissenschaft 5 (2003), S. 430–439.
  • Herzensfragen. Rettung im Belgischen Nonnenkloster: in: Wolfgang Benz (Hg.): Überleben im Dritten Reich. Juden im Untergrund und ihre Helfer, (C.H. Beck) München 2003, S. 166–181.
  • Armband, Handtuch, Taschenuhr. Objekte des letzten Augenblicks in Erinnerung und Erzählung, in: Wolfgang Benz, Claudia Curio, Andrea Hammel (Hgg.): Die Kindertransporte 1938/39. Rettung und Integration, Frankfurt/Main (Fischer) 2003, S. 171–185.
    Englische Übersetzung: Bracelet, Hand Towel, Pocket Watch: Objects of the Last Moment in Memory and Narration, in: Shofar. An Interdisciplinary Journal of JEWISH STUDIES, 23 (2004)1, S. 109–120.
  • Okkupation und Obsession. Judenfiguren in der französischen Nachkriegsliteratur, in: Eva Lezzi, Monika Ehlers (Hgg.): Fremdes Begehren. Transkulturelle Beziehungen in Literatur, Kunst und Medien, Köln Weimar Wien (Böhlau) 2003, S. 281–293.
  • Flaschenpost. Vom „Eigenleben“ jüdischer Erinnerungsarchive, in: Ariane Huml, Monika Rappenecker (Hgg.): Jüdische Intellektuelle im 20. Jahrhundert. Literatur- und kultur-geschichtliche Studien, Würzburg (Königshausen & Neumann) 2003, S. 275–296.
  • Erinnerungsliteratur, in: Terror und Kunst. Zeugnis, Überlebenshilfe, Rekonstruktion und Denkmal, Dachauer Hefte 18 (2002), S. 23–33.
  • Erlkönigs Kinder. Überlegungen zu Martin Walsers „Tod eines Kritikers“, in: Jahrbuch für Antisemitismusforschung, Bd. 11, Berlin (Metropol) 2002, S. 295–310.
  • Zeugnisse als Epitaphe. Wiedergängerische Stimmen im Werk von Charlotte Delbo und Ida Fink, in: Barbara Distel (Hg.): Frauen im Holocaust, Weilingen (Bleicher) 2001, S. 388–415.
  • Pippi Langstrumpf. Das Manifest einer elternlosen Kindheit nach 1945, in: Ute und Wolfgang Benz (Hgg.): Deutschland, deine Kinder. Zur Prägung von Feindbildern in Ost und West, München (dtv) 2001, S. 216–229.
  • „Zigeuner“ und Juden in der Literatur nach 1945, in: Vorurteile – Stereotype – Feindbilder. Informationen zur politischen Bildung 271 (2001) 2, S. 46–48.
  • Geschichten von der Angst. Überlegungen zu Georges-Arthur Goldschmidts Romanen Die Absonderung und Die Aussetzung, in: Barbara Bauer, Waltraud Strickhausen (Hgg.): „Für ein Kind war das anders.“ Traumatische Erfahrungen jüdischer Kinder und Jugendlicher im nationalsozialistischen Deutschland, Berlin (Metropol) 1999, S. 270–285.
  • Das „Bild des Juden in der Literatur“. Berührungen und Grenzen von Literaturwissenschaft und Antisemitismusforschung, in: Jahrbuch für Antisemitismusforschung, Bd. 7, Frankfurt/Main, New York (Campus) 1998, S. 140–150.
  • Limbus und Hölle – Metaphern des Unbeschreiblichen. Theresienstadt in literarischen Texten, in: Jahrbuch für Antisemitismusforschung, Bd. 5, Frankfurt/Main, New York (Campus) 1996, S. 196–210.
  • Der Krieg der Wörter. Der autobiographische Text als künstliches Gedächtnis, in: Nicolas Berg, Jess Jochimsen, Bernd Stiegler (Hgg.): SHOAH. Formen der Erinnerung. Geschichte, Philosophie, Literatur, Kunst, München (Fink) 1996, S. 201–214.
  • „Wir, die wir die Helden des Mährchens sind, wir wissen es selbst nicht.“ Ahasver-Dichtungen in der Literatur des 19. Jahrhunderts, in: Jahrbuch für Antisemitismusforschung, Bd. 4, Frankfurt/Main, New York (Campus) 1995, S. 39–62.
  • „Fatma – komm und reparier’ meine Màcchina.“ Bericht über den Versuch einer Integration, in: Wolfgang Benz (Hg.): Ausländer in Deutschland, München (Beck) 1993, S. 109–123.

 

Übersetzungen, Epiloge, Vorworte

Jon Thiem: Die Bibliothek von Alexandria brennt – wieder und wieder, in: Mona Körte, Cornelia Ortlieb (Hgg.): Verbergen – Überschreiben – Zerreißen. Formen der Bücherzerstörung in Literatur, Kunst und Religion, Berlin (Erich Schmidt) 2007. Übersetzung.

Benjamin Orlove: Die Erfindung meines Vaters, Berlin (Metropol) 2003. Übersetzung und Epilog, S. 313–317.

Guta Trokenheim: Überleben unter der Erde. Erinnerungen einer polnischen Jüdin, Berlin (Metropol) 2003. Vorwort: S. 7–10.

Robert Goldmann: Flucht in die Welt. Ein Lebensweg nach New York, Frankfurt/Main (Fischer) 1996. Übersetzung.

Renata Yesner: Jeder Tag war Jom Kippur. Eine Kindheit im Ghetto und KZ, Frankfurt/Main (Fischer) 1995. Herausgabe, Übersetzung und Nachwort: S. 150–160.

Jean Heinemann: Auschwitz. Mein Bericht, Berlin (Neues Berlin) 1995. Vorwort: S. 5–8.

 

Lexikonbeiträge

  • Eintrag Ahasverus, in: Frühe Neuzeit in Deutschland 1520-1620. Literaturwissenschaftliches Verfasserlexikon, Berlin, New York (Walter de Gruyter) 2011.
  • Einträge „Holocaustliteratur“ und „Ewiger Jude“, in: Brockhaus (Leipzig) 2006.
  • Einträge „Trümmerliteratur“ und „Gruppe 47“, in: Axel Schildt (Hg.): Deutsche Geschichte im 20. Jahrhundert. Ein Lexikon, München (Beck) 2005, S. 193 und S. 213. 
  • Eintrag „Literatur“, in: Lexikon des Holocaust, München (Beck) 2002, S. 139–142.

 

Rezensionen in folgenden Zeitschriften

transversal – Zeitschrift des Centrums für Jüdische Studien 9 (2008) 2.

Historische Literatur. Rezensionszeitschrift von H-Soz-u-Kult (HistLit).

Zeitschrift für Geschichtswissenschaft: 49 (2001) 6, 47 (1999) 12, 47 (1999) 10, 45 (1997) 10.

Trauma Newsletter 2, Hamburg Institute for Social Research, Juli 2000. Mittelweg 36. Zeitschrift des Hamburger Instituts für Sozialforschung, 5 (Juni/Juli 1996).

 

Rundfunkbeiträge

  • 19.6.2013, BR 2, 9.35-10:00: Ahasver. Feature in der Rubrik radioWissen: Ethik und Philosophie.
  • 1.2.2009, WDR3, 13:00: Aus der Erinnerung gelöscht. Mona Körte im Gespräch mit Ingo Zander in der Reihe Gutenbergs Welt.
  • 9.5.2008, WDR3-Ressonanzen, 19:05-19:45: Bücher auf dem Scheiterhaufen. Mehr als nur ein Rückfall in die Barbarei? Mona Körte im Gespräch mit Kornelia Bittmann.

Zusatzinformationen / Extras

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