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TU Berlin

Inhalt des Dokuments

Literaturwissenschaft

mit dem Schwerpunkt Literatur und Wissenschaft

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Literatur und Wissenschaft am Eingang zum Collège de France in Paris, rue Saint-Jacques
Lupe

Das Fachgebiet Literaturwissenschaft an der TU Berlin behandelt in Forschung und Lehre Prozesse der Verwissenschaftlichung und Technisierung der Lebenswelt. Dabei gilt das theoretische und historische Interesse dem Wandel der semiotischen und materiellen Praktiken, in denen sich der Mensch über künstliche Milieus innerhalb der Natur einrichtet. Sprache und Technik werden gleichermaßen als symbolische Ordnungen begriffen, die über das Verhältnis des Menschen zu den Dingen und der Dinge zu ihm entscheiden. Einen wichtigen Leitfaden bildet dabei die von Walter Höllerer um 1960 geprägte Formel »Sprache im technischen Zeitalter«, insofern sie erstmals Alltags- und Maschinensprachen aus geisteswissenschaftlicher Sicht nebeneinanderrückte. 

Im interdisziplinären Masterstudiengang "Geschichte und Kultur der Wissenschaft und Technik" bietet das Fachgebiet Literaturwissenschaft die Möglichkeit zur Profilbildung mit dem Schwerpunkt "Kulturen des Wissens"

 

 

Fachgebietsleitung

Prof. Dr. Hans-Christian von Herrmann

Raum H 2046

Persönliche Website

 

 

Sekretariat (H 61)

Karen Frey

Raum: H 2047

Öffnungszeiten, auch telefonisch: Di, Do 10:00 - 12:00 Uhr

Das Sekretariat ist momentan geschlossen. Ab 01.06.2016 gelten wieder die üblichen Öffnungszeiten. 

Telefon: +49 (0)30 314-23611

Fax: +49 (0)30 314-23107

 

 

Lehrveranstaltungen

Hier finden Sie das Angebot an Lehrveranstaltungen des FG Literaturwissenschaft.

Seminarmaterialien sind unter folgenden Adressen zu finden:

ISIS

ISIS 2


Prüfungstermine

Termin für mündliche Modulprüfungen (MA-GKWT) im Sommersemester 2016:

Mo 18.07., ab 10 Uhr - bitte Anmeldung im Sekretariat!

 

 

Masterarbeiten und Dissertationen

Masterarbeiten:
Sven Messerschmidt
Klecksographische Untersuchungen - Ein wissensgeschichtlicher Vergleich von Justinus Kerners "Hadesbildern" und Hermann Rorschachs "Psychodiagnostik" (2014)
Gregor Halfmann
Nomadische Wissenschaft und Königswissenschaft. Schichten der Ozeanographie (1950-1970) (2014)
Sarah Jäkel
Aus Leichen geboren? Eine biopolitische Analyse der Debatte um hirntote Schwangere am Beispiel des „Erlanger Falls“ (2015)
Hendrik Rohling
Aus der Ordnung. Zur Poetologie des Monströsen bei Edgar Allan Poe (2015)



Dissertationen:
Stephanie Frank
ERZÄHL' MIR DOCH NICHTS! Zwischen Wahrheit, Wirklichkeit und Wunschdenken - Big Data und Wearables als epistemische Erzähler
Kohei Suzuki
Geometrie der hellen Kammer - Über den polyokularen Blick der Photogrammetrie
Jieqiong Yu
Transformation eines Textsystems - Filmische Adaptionen im interkulturellen Kontext



Forschungsprojekte

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Netzwerkkuppel Planetarium Berlin
Lupe

DFG-Projekt Zeit - Bild - Raum. Das Projektionsplanetarium zwischen Medienästhetik und Wissensrepräsentation (2011-2016)

Als begehbares, immersives Modell des Kosmos gewährte das Projektionsplanetarium zu Beginn des 20. Jahrhunderts erstmals die Erfahrung einer vollkommen technisch durchdrungenen Natur. 
In den Jahren 1919 bis 1925 wurde in den Jenaer Zeiss-Werken ein kuppelförmiges Gebäude erfunden, das für seine Besucher den natürlichen Eindruck von Fixsternen und Planeten aus einer Projektion von Lichtpunkten und einer komplexen Überlagerung von Drehbewegungen hervorgehen ließ: das Projektionsplanetarium. Damit trat der entgötterte und in seinen Erscheinungen allein den Gesetzen von Newtons Mechanik folgende Sternenhimmel, an dem die Transzendentalphilosophie Kants die Autonomie des Erkenntnissubjekts exemplifiziert hatte, ins Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit ein. Als Simulation des raum-zeitlichen Umweltbezugs des Menschen wurde das Projektionsplanetarium zu einem Ort, an dem mitten im städtischen Alltag Natur als Produkt medialer Prozesse hervortrat und zugleich ästhetisch der Übergang in neue technische Umwelten eingeübt werden konnte.

Website

 

DFG-Projekt Konstellationen. Das Projektionsplanetarium als immersiver Wissensraum (2013-2016)

Ziel des Erkenntnistransferprojekts 'Konstellationen. Das Planetarium als immersiver Wissensraum' ist der Transfer der im Rahmen des DFG-Projekts 'Zeit-Bild-Raum. Das Projektionsplanetarium zwischen Medienästhetik und Wissensrepräsentation' gewonnenen Erkenntnisse an den darin untersuchten Ort. Kooperationspartner ist dabei das Planetarium Hamburg. Im Rahmen der Zusammenarbeit soll erprobt werden, inwieweit die aktuelle Praxis der populären Wissensvermittlung im Planetarium durch Ansätze und Beschreibungen aus dem Bereich der historischen Kulturwissenschaften aufgeklärt und befördert werden kann. Das Projekt beabsichtigt nicht allein bestimmte Inhalte zu transferieren, sondern will auf der Ebene der technischen und ästhetischen Formen nach dem Wissen im Planetarium und seiner Vermittlung fragen. Den Ausgangspunkt bildet dabei der gegenwärtig sich vollziehende Wandel des Projektionsplanetariums hin zu einem universellen digitalen Bildmedium. Ermöglicht wird er durch die Einführung der neuen computergesteuerten Fulldome- oder Ganzkuppelprojektionstechnik, die die Bindung des Planetariums an die Vermittlung astronomischen Wissens vielerorts bereits aufgehoben hat. Hauptgegenstand der geplanten Zusammenarbeit ist die gemeinsame Konzeption und Entwicklung eines 15-20-minütigen Videofilms für die digitale Kuppelprojektion, in dem das Zu-sammenspiel von Wissen, Technik und Ästhetik im Planetarium beleuchtet wird.

Website

 

Ringvorlesung

Ringvorlesung Source Code. Kulturen des Wissens zwischen Sprachlichkeit und Technizität im WS 2012/13 

Website und Mitschnitte der Vorträge

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