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TU Berlin

Inhalt des Dokuments

Literaturwissenschaft

mit dem Schwerpunkt Literatur und Wissenschaft

Kraftwerk, Helsinki 2013
Lupe

Das Fachgebiet Literaturwissenschaft an der TU Berlin behandelt in Forschung und Lehre Prozesse der Verwissenschaftlichung und Technisierung der Lebenswelt. Dabei gilt das theoretische und historische Interesse dem Wandel der semiotischen und materiellen Praktiken, in denen sich der Mensch über künstliche Milieus innerhalb der Natur einrichtet. Sprache und Technik werden gleichermaßen als symbolische Ordnungen begriffen, die über das Verhältnis des Menschen zu den Dingen und der Dinge zu ihm entscheiden. Einen wichtigen Leitfaden bildet dabei die von Walter Höllerer um 1960 geprägte Formel »Sprache im technischen Zeitalter«, insofern sie erstmals Alltags- und Maschinensprachen aus geisteswissenschaftlicher Sicht nebeneinanderrückte. 

Im Masterstudiengang "Geschichte und Kultur der Wissenschaft und Technik" bietet das Fachgebiet Literaturwissenschaft die Möglichkeit zur Profilbildung mit dem Schwerpunkt "Kulturen des Wissens". Näheres dazu auch im Leitfaden auf der eLearning-Plattform ISIS.

 

 

Fachgebietsleitung

Prof. Dr. Hans-Christian von Herrmann

Büro H 2046

Persönliche Website

 

 

Sekretariat (H 61)

Karen Frey

Büro: H 2047

Öffnungszeiten, auch telefonisch: Di, Do 10:00 - 12:00 Uhr

 

Telefon: +49 (0)30 314-23611

Fax: +49 (0)30 314-23107

 

Postanschrift: 

Straße des 17. Juni 135

Sekr. H 61

10623 Berlin

 

 

Lehrveranstaltungen

Eine aktuelle Übersicht über die Lehrveranstaltungen am Fachgebiet Literaturwissenschaft finden Sie hier

Seminarmaterialien sind auf der eLearning-Plattform ISIS zu finden. 



Prüfungstermine

Nächster Termin für mündliche Prüfungen (MA-GKWT 5/3 u.a.) (Terminvergabe im Sekretariat):

Fr 20.10.2017, ab 10.00 Uhr

Bitte beachten Sie unser Informationsblatt (PDF, 42,7 KB) zum Procedere.

 

 

Abgeschlossene Masterarbeiten

Masterarbeiten:
Sven Messerschmidt
Klecksographische Untersuchungen - Ein wissensgeschichtlicher Vergleich von Justinus Kerners "Hadesbildern" und Hermann Rorschachs "Psychodiagnostik" (2014)
Gregor Halfmann
Nomadische Wissenschaft und Königswissenschaft. Schichten der Ozeanographie (1950-1970) (2014)
Sarah Jäkel
Aus Leichen geboren? Eine biopolitische Analyse der Debatte um hirntote Schwangere am Beispiel des „Erlanger Falls“ (2015)
Hendrik Rohling
Aus der Ordnung. Zur Poetologie des Monströsen bei Edgar Allan Poe (2015)


 

 

Forschungsprojekte

Messbarmachen – Genese, Funktion und Rezeption von Messbildern (2016/17)

Kohei Suzuki M.A., in Zusammenarbeit mit Sara Hillnhütter M.A. (Abteilung "Das Technische Bild" des Hermann von Helmholtz-Zentrums für Kulturtechnik und des Instituts für Kunst- und Bildgeschichte, Humboldt-Universität zu Berlin) 

Finanziert durch die interne Nachwuchsförderung der TU Berlin 

 

 

Abgeschlossene Forschungsprojekte

Netzwerkkuppel Planetarium Berlin
Lupe

DFG-Projekt Zeit - Bild - Raum. Das Projektionsplanetarium zwischen Medienästhetik und Wissensrepräsentation (2011-2016)

Als begehbares, immersives Modell des Kosmos gewährte das Projektionsplane-tarium zu Beginn des 20. Jahrhunderts erstmals die Erfahrung einer vollkommen technisch durchdrungenen Natur. In den Jahren 1919 bis 1925 wurde in den Jenaer Zeiss-Werken ein kuppelförmiges Gebäude erfunden, das für seine Besucher den natürlichen Eindruck von Fixsternen und Planeten aus einer Projektion von Lichtpunkten und einer komplexen Überlagerung von Drehbewegungen hervorgehen ließ: das Projektionsplane-tarium. Damit trat der entgötterte und in seinen Erscheinungen allein den Gesetzen von Newtons Mechanik folgende Sternenhimmel, an dem die Transzendentalphilosophie Kants die Autonomie des Erkenntnissubjekts exemplifiziert hatte, ins Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit ein. Als Simulation des raum-zeitlichen Umweltbezugs des Menschen wurde das Projektionsplanetarium zu einem Ort, an dem mitten im städtischen Alltag Natur als Produkt medialer Prozesse hervortrat und zugleich ästhetisch der Übergang in neue technische Umwelten eingeübt werden konnte.

Die Abschlußpublikation ("Zum Planetarium") erscheint 2017 im Wilhelm Fink Verlag.

"Zum Raum wird hier die Zeit. Das Zeiss-Planetarium als Medieninstallation und künstliche Umwelt" - Vortrag am Brandenburgischen Zentrum für Medienwissenschaften, Potsdam, am 31.05.2016

Tagungsbericht Weltinnenraum. Das Planetarium als Medium kosmologischer Reflexion (25./26.04.2013)

 

DFG-Projekt Konstellationen. Das Projektionsplanetarium als immersiver Wissensraum (2013-2016)

Ziel des Erkenntnistransferprojekts 'Konstellationen. Das Planetarium als immersiver Wissensraum' ist der Transfer der im Rahmen des DFG-Projekts 'Zeit-Bild-Raum. Das Projektionsplanetarium zwischen Medienästhetik und Wissensrepräsentation' gewonnenen Erkenntnisse an den darin untersuchten Ort. Kooperationspartner ist dabei das Planetarium Hamburg. Im Rahmen der Zusammenarbeit soll erprobt werden, inwieweit die aktuelle Praxis der populären Wissensvermittlung im Planetarium durch Ansätze und Beschreibungen aus dem Bereich der historischen Kulturwissenschaften aufgeklärt und befördert werden kann. Das Projekt beabsichtigt nicht allein bestimmte Inhalte zu transferieren, sondern will auf der Ebene der technischen und ästhetischen Formen nach dem Wissen im Planetarium und seiner Vermittlung fragen. Den Ausgangspunkt bildet dabei der gegenwärtig sich vollziehende Wandel des Projektionsplanetariums hin zu einem universellen digitalen Bildmedium. Ermöglicht wird er durch die Einführung der neuen computergesteuerten Fulldome- oder Ganzkuppelprojektionstechnik, die die Bindung des Planetariums an die Vermittlung astronomischen Wissens vielerorts bereits aufgehoben hat. Hauptgegenstand der geplanten Zusammenarbeit ist die gemeinsame Konzeption und Entwicklung eines 15-20-minütigen Videofilms für die digitale Kuppelprojektion, in dem das Zusammenspiel von Wissen, Technik und Ästhetik im Planetarium beleuchtet wird.

Die Abschlußveranstaltung findet im Zeiss-Großplanetarium Berlin statt. (Termine: 19.05., 16.06. und 28.07.2017, jeweils 18-20 Uhr)

RBB Kulturradio "Wissenswerte" (13.06.2017)

 
 

Ringvorlesung

Ringvorlesung Source Code. Kulturen des Wissens zwischen Sprachlichkeit und Technizität im WS 2012/13 

Website und Mitschnitte der Vorträge

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